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Stinkesocken • Was tun wenn die Socken stinken?

Mief aus Stinkesocken sagt doch gar nichts über den Charakter aus, oder? … und schon wieder findet sich die Wäsche Ihres Göttergatten verstreut auf dem Badezimmerfußboden. Gerade beschließen Sie wütend die Buchung des Seminars: „Wie findet der Socken den Weg in die Waschmaschine, Teil 2“ in Angriff zu nehmen, da sticht Ihnen ein unangenehm käsiger Geruch in die Nase. Drehen die Stinkedinger dann aber im 40°-Programm ihre Waschrunden, könnte man sich doch beruhigt zurücklehnen und das olfaktorische Problem vergessen. Wären da nur nicht die ungeputzten Schuhe, denen leider eine ähnliche Duftwolke entströmt. Wenn Socken stinken und zu Stinkesocken mutieren, ob eigene oder fremde, dann nützt das Drängen auf Sauberkeit im traditionellen Sinn wenig. Es verschlimmert das Problem bestenfalls. Also was tun?

Kurzversion!! Was hilft gegen Stinkesocken?

Tipp 1: Atmungsaktive Socken! Vor allem die Bambussocken sind sehr geruchshemmend und helfen hier deutlich. Zudem haben diese ein sehr gutes Tragekomfort und sind für einen fairen Preis erhältlich.

Tipp 2: Wäscheparfüm wie beispielsweise von Lenor das Unstoppable Dream. Mit einem Hauch Jasmin im Geruch sowie verstärkter Aromen beginnen die Socken deutlich später an zu stinken. Auch kombiniert möglich mit den atmungsaktiven Socken.

Tipp 3: Einlegesohlen helfen sehr gut um den Schweiß aufzusaugen und wirken dabei auch antibakteriell.

Schwitzen – Socken stinken was tun?

Getragene Socken stinken immer ein bisschen, aber eher in die muffige Richtung, weit entfernt vom typischen Stinkesocken. Um jeden Geruch zu verhindern, wäre für unsere Füße ganztätiges Barfußlaufen ideal, was im beruflichen Alltag nicht und in der Freizeit leider zu selten möglich ist. Ein bekleideter Fuß transpiriert eben. Die entstehende Verdunstungskälte entzieht dem Körper Wärme und reguliert so die Temperatur. Schweiß besteht aus Wasser und Salz und ist an sich geruchlos. Erst auf der Haut befindliche Bakterien zersetzen ihn und erzeugen Buttersäure mit einem charakteristisch scharfen, ranzigen Geruch. Der Socken saugt sich voll damit. Der Stinkesocken ist geboren.

Das Schuhmaterial macht den Unterschied zum Stinkesocken

Noch vor wenigen Jahren waren der Kauf und das Tragen von Lederschuhen gewollt, beliebt und selbstverständlich. Mit gutem Grund. Die Poren des Materials helfen den Füßen beim Atmen, Stinkesocken sind selten. Feuchtigkeit wird absorbiert und nachts, wenn die Schuhe trocknen, wieder abgegeben. Sneakers und Turnschuhe als Produzenten von Stinkesocken, sind heute üblicherweise aus Synthetik oder Kunstleder. Sie sind zwar billiger in der Anschaffung, erzeugen aber einen unangenehmen Saunaeffekt. Wird der Schuh nicht täglich gewechselt, sondern dasselbe Paar täglich weitergetragen, lebt der Geruch nach Stinkesocken immer wieder auf. Das ebenfalls übel riechende und mitbeteiligte Futter tränkt die frischen Socken, die dann umgehend wieder zu Stinkesocken werden. Socken stinken was tun? Leder- oder Goretexschuhe und für den Sommer Sandalen oder Flipflops, jedenfalls aber offene Schuhe aussuchen. Socken stinken dann nicht, weil sie im Sommer im Schrank bleiben können. Füße tun es ihnen, was das Stinken betrifft, gleich.

Stinkesocken, auf das Material kommt es an

Sockenmodelle mit hohem Kunstfaseranteil sind zwar pflegeleicht, nehmen aber kaum Schweiß auf und stauen ihn im Schuh. Diese Socken stinken fast immer. Baumwolle, Bambus oder Mischgewebe am Fuß, ist für Menschen mit Neigung zu Schweißfuß und Stinkesocken besser geeignet. Neben der Standardauswahl führen einzelne Hersteller Spezialsocken mit eingewebten Silber- oder Kupferfäden für Beruf, Freizeit und Bergsport im Sortiment. Metall wirkt antibakteriell und präventiv gegen unangenehmen Fußgeruch. So wird die Überraschung groß sein. Socken stinken nicht. Im Allgemeinen wenigstens.

Socken stinken nach waschen was tun?

In Socken, die trotz Vorwäsche und gröberen Mengen Waschpulvers nach wie vor wieder als Stinkesocken aus der Waschmaschine kommen, haben sich Bakterien bloß verteilt. Die setzen ihr Werk fort, wenn der Träger, die Trägerin im Schuh schwitzt. Wenn Socken stinken was tun? Geruchlos sauber werden die Stinkesocken, indem man sie gemeinsam mit einer Tasse Backnatron (Backpulver) in einen Plastikeimer gibt, 4 Liter kaltes Wasser dazu gießt, umrührt und über Nacht stehen lässt. Am nächsten Tag in die Waschmaschine mit den Stinkesocken und beim Einlaufen des kalten Wassers nochmals eine halbe Tasse dazu schütten. Natron macht die Fasern weich, erhöht die Wirkkraft des Waschmittels, schont so die Umwelt. Ein Esslöffel Essig als Weichspüler tilgt auch noch die letzte Erinnerung an Stinkesocken. Aufhängen, wenn möglich, in Licht, Luft und Sonne. Das unterstützt die Wirkung des Natrons beim Kampf gegen die Geruchsbelästigung.

Schuhe in die Waschmaschine stecken?

Sneakers, Sportschuhe, Schuhe aus textilem Material dürfen guten Gewissens in im Schonwaschgang der Waschmaschine gereinigt werden. Allerdings wieder nur nach Vorbehandlung. Andernfalls ändert der Kontakt mit Wasser und Waschmittel nichts am Stinkesocken und Socken stinken nach waschen. Deshalb Schuhe zuerst anfeuchten. Natron hineinstreuen, verreiben und über Nacht einwirken lassen. Tags darauf in die Trommel. Schuhe am Balkon oder auf dem Fensterbrett, jedenfalls aber im Freien trocknen lassen. Frisch duftende Schuhe danach am besten mit Spezialeinlagen bestücken, die aber auch spätestens alle drei Monate gewechselt werden sollten:

  • Zedernholzeinlagen mit Baumwollbezug: Halten den Schuh trocken und riechen gut. Ätherische Öle dieser Holzart wirken antibakteriell.
  • Zimt-/Ingwereinlagen: Zimt wirkt hochgradig Schweiß aufsaugend, die Füße bleiben länger trocken. Bakterien können sich nur schlecht vermehren.
  • Einlagen mit Aktivkohle: Vorsorge, noch bevor Geruch und Stinkesocken entstehen. Sorgt für trockene Füße. Weil wenn kein Geruch am Fuß, dann kein Geruch im Schuh und schon gar keine Stinkesocken.

Nicht waschbare Lederschuhe sind ebenfalls dankbar für Natron. Es wird im Innenbereich verteilt, einmassiert und am Morgen ausgebürstet und Socken stinken nicht mehr.

Regelmäßige Fußhygiene und Socken stinken was tun?

Seife und Bürste im Kampf gegen verschwitzte Füße und Stinkesocken, täglich konsequent angewendet, ist eine Sache. Natron als Wunderwaffe gegen Stinkefüße und Stinkesocken die Andere. Abends eine halbe Tasse Backpulver in etwas warmem Wasser auflösen und die Füße drinnen baden. Desinfektion und Geruchsbeseitigung gehen dabei Hand in Hand. Gut abtrocknen, vor allem in den Zehenzwischenräumen. Wundschutzcreme mit hohem Zinkanteil dick auftragen. Wer keine Spezialcreme kaufen möchte, kann auch auf Babycremes, die diesen Wirkstoff enthalten, zurückgreifen. Saubere Socken anziehen und die Behandlung über Nacht einwirken lassen. Zink tötet die Bakterien ab. Früh morgens sind die Füße dann bereit für frische Schuhe und frische Socken und die Socken stinken nicht mehr, was wollen wir wetten! Die Verwendung von Fußcremes mit Deo Wirkung, die meist nicht desinfizieren, bleibt halt, was den Geruch der Stinkesocken betrifft, ohne Wirkung.

Zu bedenken ist, dass Frauen in den Wechseljahren und Jugendliche in der Pubertät, unabhängig von der Jahreszeit und aufgrund der hormonellen Situation im Körper, öfter stark schwitzen. Lässt sich am Stinkesocken, am Thema Socken stinken immer und Socken stinken nach waschen nichts ändern, ist der Gang zum Hausarzt anzuraten. Stinkesocken sind dann möglicherweise ein Symptom, hinter dem sich eine ernsthafte Erkrankung verbergen kann. Wahr ist jedenfalls, dass die Liebe nicht nur durch den Magen geht, sondern auch und besonders durch die Nase. Wer die Anwesenheit des Partners, nach Abklingen der ersten Verliebtheitsgefühle, nur noch als olfaktorische Belästigung erlebt, leidet darunter. Beziehungsschonender ist ein mieffreies Beisammensein ohne Stinkesocken jedenfalls!